Reisebericht II

Nach diesem Abenteuer nutzten ein paar von uns den wieder einkehrenden „Alltag“ um die Belohnung zu verprassen, zu arbeiten oder gar etwas herzustellen. so schmiedete sich Grenmund mit etwas Unterstützung des Dorfschmieds eine neue Rüstung…. die er schon bald einweihen musste.

Bald schon ließ uns ein Händler zusammenrufen, der von den Vorfällen auf dem Friedhof gehört hatte und bat uns den Handelsweg durch den Sumpf in die nächste Stadt wieder sicher zu machen, die eigentlichen Arbeiter seien schon lange überfällig.

Wir bekamen etwas Ausrüstung gestellt, je 50GM und sollten in Natterstein die andere Hälfte bekommen.

Und so zogen wir los. Erst eine Weile an Weiden und Wiesen vorbei, dann wurde das Gebiet immer sumpfiger und mückenverseuchter. Wellby ging es gar nicht so well, trotzdem folgten wir den bereits erneuerten Pfosten weiter durch den Sumpf.

An einem Teich kamen wir ins Stocken. Irgendetwas war stimmte nicht… aber was?
Es brauchte eine intensive Erkundung der Gegend meinerseits und die Verspieltheit von Mark um darauf zu kommen was es war. Ein Haufen im See, an dem Mark mit seinem Enterhaken rumzupfte entpuppte sich als der Wagen unserer Vorarbeiter, den er aus dem Wasser befreite, sodass wir ihn mitnehmen und die Arbeit weiterführen konnten.
Das andere Seltsame hier war, dass bereits gesetzte Pfosten nicht an dem sicheren Pfad der letzten Jahre entlang ging sondern in unsicheres Gelände. Goblins hatten sie umgestellt um Leute in einen Hinterhalt zu locken. wir erschlugen und ertränkten sie und rückten den Pfad wieder gerade.

Und weiter ging es. Pfahl um Pfahl. Bis wir zu einem schon lange verwaisten Gasthaus kamen, zu dem auch große Humanoide Fußspuren führten. wir näherten uns also langsam und schickten uns an es zu umstellen…. doch waren wir die Umstellten. Plötzlich erschallendes Kriegsgeschrei machte uns auf die Orks aufmerksam, die jetzt aus ihren Verstecken gestürmt kamen… meine letzten Gedanken bevor der Kampf richtig losging waren „Du Idiot, hättest du mal besser aufgepasst“… unser Kleriker fiel fast sofort. Und der Rest mühte sich die Angreifer abzuwehren und auch die Orkin, die aus dem Haus kam (Mund)tot zu machen.

Nach dem Kampf scharten wir uns sofort um Gunmar, um ihn wieder unter die Lebenden zu bekommen. (ein Wunder dass das bei den zerfledderten Gliedern noch geklappt hat, einem höheren Wesen zu huldigen scheint doch manchmal ganz praktisch) Danach durchsuchten wir das Gasthaus und fanden ein Drachenei… das schlüpfte. damit hatte Wellby einen Säure sabbernden schwarzen Drachen an der Backe. Na ja. Es. ging. weiter.

Und zu unserer Überraschung sahen wir am Abend ein Kleines Gebäude gülden durch die Bäume blitzen. Als wir näher kamen sahen wir ein *wie nennt man das?* auf einer wunderschönen Wiese und beschlossen hier Rast zu machen (trotz des auffälligen Geraschels im Unterholz). Und natürlich wurden wir in der Nacht angegriffen… von Echsenmenschen… kranken Echsenmenschen. Und Mark wurde während des Kampfes auch von diesen Pilzen befallen.

Am nächsten Morgen kamen weitere -aber sichtlich Zivilisiertere- Echsenmenschen vorbei. Wir wurden gebeten Croncs Vater zu retten und Vethka zu bezwingen, da sie dem Frieden und Handel mit den Menschen im Wege steht und irgendeinen Drachenkult ins Leben gerufen hat. Also ging es zu einem ehemaligen Pelortempel, zu dem wir erst mal rüber schwimmen mussten (was bei manchen schwieriger war als bei anderen). Und hier lernten wir auch Noemi kennen, die auf der Jagd nach den Echsen war die ihr Dorf angegriffen hatten.
Dort angekommen schnetzelten wir uns durch einige Echsen (Mark in seiner Blödheit auch durch Nicht-Echsenmensch-Echsen und wurde dabei fast selbst kaputt gemacht) und Feuerkäfer, fanden Wrecan, der uns erzählen konnte, dass das Ei-jetzt -Drachenbaby- von Cheleen ist, einem riesigen schwarzen Drachen der in den Höhlen unter dem Tempel lebt (zum Glück sind wir ihr nicht begegnet). Unter einem Haufen Gerümpel fanden wir eine goldene Statue eines Priesters, die zum leben erwachte, als wir sie auf eine passende Vertiefung auf dem Altar stellten… aber sie quasselte nur Kauderwelsch. Wir haben noch eine Weile weiter gelootet, aber dann ging es hinab in den Tempel. Dort stießen wir auf weitere Echsen, die aber kein größeres Problem waren und fanden einem Brunnen mit heilendem Wasser. Unser Kleriker konnte uns darüber aufklären, dass es für die Waschung der Toten gedacht war, sodass sie nicht als Untote erweckt werden können.

Die Stille wurde plötzlich von einem Markerschütternden Schrei und einem extrem lauten klirren durchbrochen. Noemi hatte eine Statue von den Priestern aus einer Nische genommen die darüber offenbar nicht so erfreut war. die Dritte die noch vorhanden war nahmen wir dann auch raus und zumindest fing sie nicht sofort an zu schreien. Wir stellten sie den Altar und sie begann uns zu beschimpfen und als die Seele sich endlich beruhigte entschwand sie (steckt der Zwerg noch fest?).

Die nächste Etappe führte uns in natürliche Höhlen durch die ein Fluss läuft und gerade eine Messe von Vethka die die Illusionisten stilvoll mit einem Zeichen von deren Gottheit gesprengt hatten. Vethka selbst verkrümelte sich als wir ihre Schäfchen schlachteten, aber sie wurde gefunden und ihnen hinterhergeschickt (auch wenn das im unterirdischen See recht schwierig wurde mit ihrem Vorteil im Wasser). Wir befragten sie noch mittels „Mit Toten sprechen“, durchkramten dann noch ihre persönliche Sachen und fanden Korrespondenz mit ihrem Bruder Cruziferus, woraus hervorging, dass sie dafür verantwortlich war, dass das Drachenei entwendet wurde und das Cruziferus im Moment in Natterstein verweilt. Diese Info und das Küken haben wir dann bei Thoss Fyurnen abgeliefert damit Cheleen hoffentlich nicht Amok läuft und haben dann Fersengeld gegeben…. unsere Aufgabe weiterführend….nach Natterstein.

One comment to Reisebericht II

  • Johannes Johannes  says:

    So bleibt die Erinnerung lebendig!

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